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| Leichtathletik:
(Freestyle24-Redaktion) |
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Die drei Wünsche des Jo Schindler sind in Erfüllung gegangen
Als kurz vor 16 Uhr Bilanz gezogen war, durfte Jo Schindler vermelden, dass seine drei Sehnsüchte in Erfüllung gegangen waren. Der Renndirektor des Eurocity Marathon Messe Frankfurt hatte sich endlich einmal schönes Wetter gewünscht, einen stimmungsvollen Einlauf in der Festhalle – und natürlich einen neuen Streckenrekord. Alles ist in Erfüllung gegangen. In einem packenden Rennen lief der Kenianer Boaz Kimayo am Sonntag als Sieger erstklassige 2:09:28 Stunden, verbesserte die drei Jahre alte Frankfurter Bestmarke seines Landsmanns Henry Cherono um etwas über eine Minute und verdiente sich dafür insgesamt 32.500 Euro Preisgeld. Nur ganz knapp geschlagen wurde der Russe Leonid Shvetsov, der als Zweiter in 2:09:33 ins Ziel lief. Auf Platz drei kam mit Paul Kiptanui (2:11:12) ein weiterer Kenianer ins Ziel. Das Wetter hatte gehalten und sogar mit Sonnenschein aufgewartet – und in der altehrwürdigen Festhalle wurde erstmals in Frankfurt nicht nur den Spitzenläufern ein stimmungsvoller und musikalischer Empfang bereitet.
Zaituc erreicht ihr „Klassenziel“
Für einen weiteren Glanzpunkt sorgte zudem Luminita Zaituc von der LG Braunschweig, die zum dritten Mal die Frauenwertung in Frankfurt gewann und ihr verletzungsreiches Jahr doch noch zu einem versöhnlichen Abschluss brachte. Zumal die Rumänin auch noch ihr persönliches Ziel erreichte: Olympianorm, die bei 2:30 Stunden liegt. Mit ihrer Siegerzeit von 2:29:41 blieb sie knappe 19 Sekunden unter diesem Wert. Umso deutlicher verwies Lumintia Zaituc die Russin Larissa Malikova auf Rang zwei (2:32:59), Dritte wurde Claudia Oberlin (Schweiz/2:35:17). Zaitucs Leistung ist umso höher einzustufen, da die Zweite der Europameisterschaften von 2002 auf der Strecke von erheblichen Schmerzen im Oberschenkel geplagt war. „Ich habe mein Klassenziel erreicht“, sagte Luminita Zaituc mit Blick auf die geschaffte Olympianorm und bedankte sich besonders bei ihrem Tempomacher, der bis ins Ziel als Motivationshilfe an ihrer Seite geblieben war. Mit 12.500 Euro Preisgeld wurde Zaituc für ihre kräftezehrenden 42,195 Kilometer belohnt Soweit zum Sportlichen. Auch beim „Drumherum“ wurden beim 22. Eurocity Marathon Messe Frankfurt neue Maßstäbe gesetzt. Die Premiere des Einlaufs in der Festhalle wurde zur Läuferparty mit Lichtshow, sportivem Unterhaltungsprogramm und flotter Musik. Als „Wahnsinn“, bezeichnete Luminita Zaituc den Einlauf vor rund begeisterten 6500 Zuschauern in der so genannten „Gud Stubb“ von Frankfurt. Auch Dieter Otto, Veranstaltungschef von der Messe Frankfurt, zeigte sich „begeistert“ vom dem läuferischen Zielspektakel „in Deutschlands schönster Halle“. Der Regensburger Jo Schindler, der seit zwei Jahren das Rennen in Frankfurt organisiert, zeigte sich darüber erfreut, dass „das Rennen endlich die Endzeit bekommen hat, das es verdient hat“. Auch dass der Zieleinlauf in der Halle reibungslos verlaufen war, war ihm eine Betonung wert, um mit einem Fazit zu schließen: „Ich sehe für den Eurocity Marathon Messe Frankfurt erwartungsvoll in die Zukunft.“
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 26.10.2003, 17:39 Uhr
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