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(FSV Frankfurt 1899 e.V.) |
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„Wer für einen Euro arbeitet, darf auch für einen Euro ein Fußballspiel sehen“
Oft lassen es die wirtschaftlichen Verhältnisse nicht zu, dass sich Ein-Euro-Jobber ein Fußballspiel live im Stadion ansehen können, auch Stehplatzkarten für zehn Euro können sich viele Menschen mit diesem niedrigen Einkommen nicht leisten. Der FSV Frankfurt setzt sich für die Menschen ein, die sich in die soziale Gemeinschaft einbringen, ohne auf den eigenen Nutzen zu achten. Beim sympathischen Zweitligaclub können sie nun zum Preis von einem Euro die Bundesliga in einem der absoluten Top-Stadien der Bundesliga, der Commerzbank-Arena, live erleben. FSV-Manager Bernd Reisig hatte die Idee zur dieser Aktion: „Es ist bewundernswert, wie sich Ein-Euro-Jobber häufig mehr schlecht als recht durchs Leben schlagen und es schaffen, mit einem Minimum an finanziellen Mitteln über die Runden zu kommen. Es ist nicht zu akzeptieren, dass das Anschauen eines Fußballspiels für diese soziale Schicht unerreichbar ist. Wir heißen alle Ein-Euro-Jobber beim FSV Frankfurt herzlich willkommen.“ Ein-Euro-Jobber zeigen an der Kasse den Bescheid der Arbeitsagentur, der den Ein-Euro-Jobber-Status bestätigt, und sind dadurch berechtigt, für sich und ihre Kinder FSV-Eintrittskarten für einen Euro zu kaufen. Über 260.000 Ein-Euro-Jobber gibt es in Deutschland. Sie erhalten zum Arbeitslosengeld lediglich eine Entschädigung von einem Euro pro Arbeitsstunde. Damit demonstrieren sie auf eindrucksvolle Weise ihren Willen, Arbeiten zu wollen, unabhängig davon, welchen finanziellen Nutzen sie daraus ziehen. Viele Väter und Mütter sind unverschuldet in diese schwierige Situation geraten. Sie kümmern sich liebevoll um ihre Kinder, aber können ihren Kleinen aus finanziellen Zwängen oft nicht die Annehmlichkeiten bieten, die Kinder wohlhabenderer Eltern genießen. Sie kennen das Live-Erlebnis Bundesliga nur aus Erzählungen ihrer Mitschüler und würden gerne selbst ein Fußballspiel der deutschen Top-Ligen besuchen. Ab sofort ist das kein Problem mehr, beim FSV Frankfurt kosten die Karten für Ein-Euro-Jobber nur 1 Euro. Fußball ist ein Kulturgut in Deutschland. Eine Sportart, die ihre Wurzeln bei „dem kleinen Mann“ hat, weil zur Ausübung nur etwas Platz und ein Gegenstand nötig war, gegen den man treten konnte. Dem FSV Frankfurt ist es ein besonderes Anliegen, „dem kleinen Mann“ diesen Sport zurückzugeben und diesen fleißigen Menschen die Tür zum Stadion zu öffnen und ihnen ein Fußball-Tag par excellence zu bieten.
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 28.10.2008, 08:35 Uhr
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